Chronik

Der SC Nammen:

Am 13. Oktober 1973 trafen in der Hauptschule Nammen 23 Personen zusammen, um die Gründungsversammlung des Sport Clubs Porta Westfalica Nammen von 1973 durchzuführen.

Wie kam es zu dieser Idee?

Nach Querelen im Vorstand des TuS Nammen wegen der Kosten für die Leichtathleten spalteten sich die Mitglieder des TuS Nammen in zwei Gruppen. Die Gruppe um Heinz Culemann hatte sich für die leistungsorientierte Leichtathletik entschieden. Aber wie immer, wenn zwei sich streiten, bildeten sich Sympahiegruppen innerhalb des Vereins, so dass es am besagten 13. Oktober zur Gründung des Sport Clubs kam.

Wurde am Anfang die Arbeit des neuen Vereins kritisch beäugt und gab man dem neuen Club wenig Überlebenschancen, so ist es erfreulich, dass Konkurrenz auch förderlich sein kann und sowohl der TuS Nammen (jetzt TuS Porta Westfalica) und der Sport Club Porta Westfalica 1973 Nammen e.V. in unserem Ortsteil eine reelle Chance für gute sportliche Arbeit haben. 

Größte Abteilung des Vereins war und ist natürlich die Leichtathletikabteilung, die 1974 mit der Einweihung der Sportanlage Nammen auch gute sportliche Bedingungen hatte, die nicht nur für den Trainingsbetrieb genutzt wurden. So konnten nun Veranstaltungen durchgeführt werden, die den Leichtathleten die Möglichkeit gaben, vor Ort erforderliche Qualifikationen für Westfälische, Westdeutsche und Deutsche Meisterschaften zu erbringen.

Erfolgreich war und ist der Sport Club auch im Rasenkraftsport. Hier sind nicht nur Namen wie Kirsten Münchow (jetzt VfR Evesen) zu nennen, sondern auch Karsten Kobs (LG Olympia Dortmund) startete im Rasenkraftsport für den Sport Club Nammen.

Wesentlichen Anteil zum erfolgreichen Bestehen des Vereines hatten und haben natürlich die Damen der Gymnastikabteilung („Fit ab 50“) die von Gisela Culemann mit viel Elan aufgebaut wurde. Zwischenzeitlich wurden die Damen von Gertrud Schwemling betreut und im Vertretungsfall war Gisela Culemann immer noch zur Stelle. Nachdem auch Gertrud Schwemling altersbedingt die Gruppe nicht mehr betreuen wollte, wird – nach mehreren Wechseln diese Gruppe zurzeit von Katrin Gosewehr betreut. Leider sind auch die vielen außersportlichen Aktivitäten „auf der Strecke“ geblieben.

Zusätzlich können sich die Damen seit einigen Jahren auch dienstags in der Gruppe Haltung und Bewegung „austoben“. Diese Gruppe wurde maßgeblich durch Olga Weker geprägt und wird jetzt durch Britta Heßler betreut.

Volleyball wurde auch von Beginn an angeboten. Zwischenzeitlich gab es mit dem MTV Hausberge eine Spielgemeinschaft. Die Volleyballabteilung wurde Ende des Jahres 2019 aufgelöst, nachdem die Abmeldung vom Spielbetrieb schon vorher erfolgte und sich nur noch einige Volleyballer hobbymäßig trafen.

Heinz Meier, als Schriftführer von Beginn bis 1992 tätig, war auch Abteilungsleiter der Handballabteilung. Diese Abteilung musste mangels genügender Interessenten 1978 wieder aufgelöst werden.

Ab 1994 gibt es die Koronarsportgruppe, die inzwischen wegen des großen Bedarfs in Hausberge und in Neesen unter der Anleitung von Ärzten und qualifizierten Übungsleiterinnen trainiert und vielfältige andere Aktivitäten entwickelt.

Im Jahr 2008 wurde die Gruppe „Sport in der Krebsnachsorge“ aufgebaut. Zwischenzeitlich treffen sich wöchentlich zwischen 10 und 12 Damen und Herren, um ihre körperliche Fitness zu steigern, Erfahrungen auszutauschen und auch außersportliche Aktivitäten zu unternehmen.

Der Kontakt der einzelnen Abteilungen zueinander wurde in den siebziger Jahren – bedingt durch nicht soviel andere Freizeitangebote – mehr gepflegt als in der heutigen Zeit. Zwischenzeitlich bemühen sich einige Abteilungen, das außersportliche Miteinander wieder mehr zu pflegen.

2023 können wir auf 50 sportlich doch sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken.